Unternehmen bezahlen heute für Software und dazu für doppelte Datenpflege, manuelle Übertragungen, Suche, Abstimmungen, Exporte und die Verbindung einzelner Systeme.
Eine digitale Plattform kann deshalb auf zwei Ebenen betrachtet werden: Welche Anwendungen und direkten Kosten lassen sich zusammenführen? Welcher Aufwand entsteht heute, weil Daten und Prozesse über mehrere Systeme verteilt sind?
Was Unternehmen heute tatsächlich bezahlen
Eine gewachsene digitale Infrastruktur besteht selten aus einem einzigen System. Je nach Branche kommen unterschiedliche Anwendungen zusammen.
| Kostenblock | Beispiele |
|---|---|
| Software | ERP, CRM, Kasse, Shop, Ticketing, Zeiterfassung, Dokumente |
| Schnittstellen | Verbindungen zwischen Systemen und Datenübertragungen |
| Administration | Daten erfassen, kontrollieren, exportieren und wieder importieren |
| Personalkosten | Suche, Doppelpflege, manuelle Übertragung und Abstimmung |
| Externe Kosten | Treuhand, Aufbereitung von Unterlagen, Betreuung und Speziallösungen |
| Entwicklung | Individuelle Anpassungen und eigene Lösungen für einzelne Prozesse |
Die vier Branchen zeigen den Unterschied
Die folgenden Beispiele zeigen, welche Kostenblöcke betrachtet werden müssen und welche Yo Module dafür eingesetzt werden können.
| Branche | Heute häufig getrennt | Mögliche gemeinsame Yo Struktur |
|---|---|---|
| Gastronomie | Kasse, Bestellungen, Shop, CRM, Bildschirme, QR, Gutscheine | yoPOS, yoGastro, yoShop, yoCRM, yoSign, yoQR, yoVoucher |
| Handel | Kasse, Shop, Lager, Kunden, Aussendungen, QR | yoPOS, yoShop, yoCRM, yoMail, yoQR |
| Tourismus / Anlässe | Ticketing, Einlass, Gutscheine, CRM, Aussendungen, Gästeinformation | yoTicket, yoVoucher, yoCRM, yoMail, yoGuide, yoQR |
| Gewerbe / Dienstleistung | CRM, Projekte, Zeiten, Dokumente, Kommunikation | yoBase, yoCRM, yoTime, yoDocs, yoMail und individuelle Lösungen |
Jetzt wird gerechnet
yoBase kostet CHF 35.00 je Monat. Ein zusätzliches Modul kostet CHF 25.00 je Monat. Die Aufschaltung kostet einmalig CHF 250.00 je Instanz.
| Beispiel | Module | Je Monat | Je Jahr | Fünf Jahre mit Aufschaltung |
|---|---|---|---|---|
| Gastronomie | yoBase · yoPOS · yoGastro · yoSign · yoCRM · yoQR | CHF 135.00 | CHF 1'620.00 | CHF 8'350.00 |
| Handel | yoBase · yoPOS · yoShop · yoCRM · yoQR | CHF 110.00 | CHF 1'320.00 | CHF 6'850.00 |
| Tourismus / Anlässe | yoBase · yoTicket · yoVoucher · yoCRM · yoMail · yoQR | CHF 135.00 | CHF 1'620.00 | CHF 8'350.00 |
| Gewerbe / Dienstleistung | yoBase · yoCRM · yoTime · yoDocs · yoMail · yoFeedback · yoQR | CHF 160.00 | CHF 1'920.00 | CHF 9'850.00 |
Dazu kommt die Transaktionsgebühr: 0.8 Prozent bei yoPOS und yoGastro, 2.4 Prozent bei yoShop und yoTicket, je nach Modul.
Damit ist die erste Zahl auf dem Tisch: Je nach Beispiel liegen die reinen Plattformkosten über fünf Jahre bei CHF 6'850.00 bis CHF 9'850.00. Darin sind individuelle Entwicklungen, Transaktionsgebühren und optionale Aufschläge noch nicht enthalten.
Die Rechnung beim Personal
Eine zweite Rechnung beginnt dort, wo Mitarbeitende heute Informationen zwischen Systemen bewegen.
Ein Beispiel: Ein Unternehmen hat fünf Mitarbeitende. Für die Wirtschaftlichkeitsrechnung wird nicht angenommen, dass diese Personen durch Digitalisierung weniger werden. Stattdessen wird gemessen, wie viele Arbeitsstunden heute für digitale Nebenarbeiten aufgewendet werden.
| Aufwand | Beispielhafte Messung | Rechenweg |
|---|---|---|
| Doppelte Datenerfassung | Stunden pro Woche | Stunden × 52 × interner Kostensatz |
| Dokumente suchen | Stunden pro Woche | Stunden × 52 × interner Kostensatz |
| Belege und Spesen übertragen | Stunden pro Monat | Stunden × 12 × interner Kostensatz |
| Treuhand-Unterlagen aufbereiten | Stunden pro Monat | Stunden × 12 × interner Kostensatz |
| Daten aus System A nach B übertragen | Stunden pro Monat | Stunden × 12 × interner Kostensatz |
Ein kleines Beispiel: Lieferscheine und Spesen
Ein Lieferschein kann heute als Papierbeleg eintreffen, per E-Mail kommen oder in einem Lieferantenportal liegen. Spesenbelege liegen möglicherweise in einer Anwendung, als PDF oder physisch vor.
Der Aufwand geht über das Lesen hinaus: Das Dokument muss gefunden, geprüft, zugeordnet, abgelegt und später für die Buchhaltung bereitgestellt werden.
Eine digitale Lösung kann diesen Ablauf auf einen gemeinsamen Datenbestand ausrichten. Dokumente können mit den relevanten Vorgängen verknüpft und strukturiert für weitere Prozesse bereitgestellt werden.
Ein Prozess für Texterkennung oder Spesen ist im aktuellen Yo Produktstand kein Standardmodul. Ein solcher Ablauf wäre als individuelle Lösung aus dem Partnerkreis zu kalkulieren.
Was der Treuhänder erhält
Der Unterschied liegt in der Struktur. Liegen Rechnungen, Belege, Kunden, Lieferanten und Projekte im selben Datenbestand, kann die Übergabe an externe Stellen auf dieser Struktur aufbauen.
Ziel ist, dass ein Dokument seinem Vorgang zugeordnet ist und die dazugehörigen Informationen beisammen liegen.
Drei Ebenen, getrennt betrachtet
Für eine belastbare Rechnung werden drei Ebenen getrennt betrachtet. Die drei Ebenen sind Anwendungen, Personalaufwand und externe Aufwände.
Erst die Summe dieser drei Ebenen wird mit den Kosten der neuen Struktur verglichen. So entsteht eine Betrachtung der Gesamtkosten. Der Lizenzpreis ist darin ein Posten unter mehreren.
Eine zusammenhängende Datenbasis
Wenn Kunden, Artikel, Bestellungen, Projekte, Zeiten und Dokumente nicht mehr isoliert betrachtet werden, können neue Prozesse auf vorhandenen Daten aufbauen.
Kunde, Artikel und Projekt liegen je einmal im Datenstamm, für alle Module.
Damit lässt sich die digitale Struktur mit dem Unternehmen weiterentwickeln.
Freie digitale Transformation statt fertiger Software
Genau hier liegt der Unterschied zu einer Plattform, die einen festen Ablauf vorgibt.
Bei Yo kann ein Unternehmen mit einem konkreten Prozess beginnen. Weitere Module können später dazukommen. Ein Partner kann einen eigenen Ablauf auf der Plattform entwickeln. Wenn daraus eine verallgemeinerbare Lösung entsteht, kann sie als Modul weiterentwickelt werden.
Die digitale Transformation muss damit nicht als ein einziges Grossprojekt gedacht werden. Sie kann dort beginnen, wo ein konkreter Prozess besteht, und sich anschliessend auf derselben Datenbasis weiterentwickeln.
Heute und mit einer zusammenhängenden Grundlage
Die langfristige Rechnung besteht deshalb aus mehr als Softwarekosten.
| Heute | Mit einer zusammenhängenden Grundlage |
|---|---|
| Neue Anforderung, neue Anwendung | Neue Anforderung, vorhandene Struktur prüfen |
| Daten mehrfach pflegen | Daten auf gemeinsamem Bestand weiterverwenden |
| Systeme über Schnittstellen verbinden | Prozesse auf gemeinsamer Datenbasis aufbauen |
| Informationen zusammensuchen | Informationen innerhalb der bestehenden Struktur verknüpfen |
| Digitalisierung als Einzelprojekt | Schrittweise Weiterentwicklung |
Das ist der schwerer messbare, aber strategisch relevante Teil der Rechnung. Manche spätere Entwicklung lässt sich heute noch nicht in Franken beziffern. Die Grundlage dafür wird jedoch bereits mit der Struktur geschaffen.
Woraus die Investition besteht
Die Kosten für Yo bestehen aus Plattform, Aufschaltung und bei Bedarf individueller Entwicklung. Die wirtschaftliche Betrachtung stellt ihnen eingesparte Softwarekosten, eingesparte Arbeitszeit und reduzierte externe Aufwände gegenüber.
Eine Anpassung aus dem Partnerkreis ist eine separate Investition in den konkreten Prozess des Unternehmens. Eine solche Entwicklung kann später als allgemeines Modul innerhalb der gemeinsamen Plattform weiterverwendet werden.
Fazit
Die Rechnung lautet: Was kostet uns heute die Kombination aus Software, manueller Arbeit, Doppelpflege und getrennten Daten?
Die Plattformkosten von Yo lassen sich konkret berechnen. Die Einsparung muss am Unternehmen gemessen werden. Der langfristige Wert geht über eingesparte Anwendungen hinaus.
Der eigentliche Unterschied ist die Möglichkeit, Prozesse frei weiterzuentwickeln und dabei auf einer zusammenhängenden Datenbasis aufzubauen.


