Yo
Base

· 5 Minuten

Was kostet uns die heutige Fragmentierung?

Warum die Rechnung einer digitalen Transformation nicht bei der Softwarelizenz endet.

Zwei Hände, ein Stift schreibt Zahlenreihen in ein liniertes Buch.

Die kurze Antwort

Die Rechnung einer digitalen Plattform endet nicht beim Ersatz einzelner Lizenzen. Entscheidend ist, ob Daten und Prozesse auf einer gemeinsamen Grundlage zusammengeführt werden.

Bei Yo können Unternehmen die Plattform schrittweise aufbauen. yoBase bildet die Grundlage. Weitere Module werden nach Bedarf ergänzt. Individuelle Abläufe können über den Partnerkreis aufgebaut werden.

Unternehmen bezahlen heute für Software und dazu für doppelte Datenpflege, manuelle Übertragungen, Suche, Abstimmungen, Exporte und die Verbindung einzelner Systeme.

Eine digitale Plattform kann deshalb auf zwei Ebenen betrachtet werden: Welche Anwendungen und direkten Kosten lassen sich zusammenführen? Welcher Aufwand entsteht heute, weil Daten und Prozesse über mehrere Systeme verteilt sind?

Was Unternehmen heute tatsächlich bezahlen

Eine gewachsene digitale Infrastruktur besteht selten aus einem einzigen System. Je nach Branche kommen unterschiedliche Anwendungen zusammen.

KostenblockBeispiele
SoftwareERP, CRM, Kasse, Shop, Ticketing, Zeiterfassung, Dokumente
SchnittstellenVerbindungen zwischen Systemen und Datenübertragungen
AdministrationDaten erfassen, kontrollieren, exportieren und wieder importieren
PersonalkostenSuche, Doppelpflege, manuelle Übertragung und Abstimmung
Externe KostenTreuhand, Aufbereitung von Unterlagen, Betreuung und Speziallösungen
EntwicklungIndividuelle Anpassungen und eigene Lösungen für einzelne Prozesse

Die vier Branchen zeigen den Unterschied

Die folgenden Beispiele zeigen, welche Kostenblöcke betrachtet werden müssen und welche Yo Module dafür eingesetzt werden können.

BrancheHeute häufig getrenntMögliche gemeinsame Yo Struktur
GastronomieKasse, Bestellungen, Shop, CRM, Bildschirme, QR, GutscheineyoPOS, yoGastro, yoShop, yoCRM, yoSign, yoQR, yoVoucher
HandelKasse, Shop, Lager, Kunden, Aussendungen, QRyoPOS, yoShop, yoCRM, yoMail, yoQR
Tourismus / AnlässeTicketing, Einlass, Gutscheine, CRM, Aussendungen, GästeinformationyoTicket, yoVoucher, yoCRM, yoMail, yoGuide, yoQR
Gewerbe / DienstleistungCRM, Projekte, Zeiten, Dokumente, KommunikationyoBase, yoCRM, yoTime, yoDocs, yoMail und individuelle Lösungen

Jetzt wird gerechnet

yoBase kostet CHF 35.00 je Monat. Ein zusätzliches Modul kostet CHF 25.00 je Monat. Die Aufschaltung kostet einmalig CHF 250.00 je Instanz.

BeispielModuleJe MonatJe JahrFünf Jahre mit Aufschaltung
Gastronomie yoBase · yoPOS · yoGastro · yoSign · yoCRM · yoQR CHF 135.00 CHF 1'620.00 CHF 8'350.00
Handel yoBase · yoPOS · yoShop · yoCRM · yoQR CHF 110.00 CHF 1'320.00 CHF 6'850.00
Tourismus / Anlässe yoBase · yoTicket · yoVoucher · yoCRM · yoMail · yoQR CHF 135.00 CHF 1'620.00 CHF 8'350.00
Gewerbe / Dienstleistung yoBase · yoCRM · yoTime · yoDocs · yoMail · yoFeedback · yoQR CHF 160.00 CHF 1'920.00 CHF 9'850.00

Dazu kommt die Transaktionsgebühr: 0.8 Prozent bei yoPOS und yoGastro, 2.4 Prozent bei yoShop und yoTicket, je nach Modul.

Damit ist die erste Zahl auf dem Tisch: Je nach Beispiel liegen die reinen Plattformkosten über fünf Jahre bei CHF 6'850.00 bis CHF 9'850.00. Darin sind individuelle Entwicklungen, Transaktionsgebühren und optionale Aufschläge noch nicht enthalten.

Die Rechnung beim Personal

Eine zweite Rechnung beginnt dort, wo Mitarbeitende heute Informationen zwischen Systemen bewegen.

Ein Beispiel: Ein Unternehmen hat fünf Mitarbeitende. Für die Wirtschaftlichkeitsrechnung wird nicht angenommen, dass diese Personen durch Digitalisierung weniger werden. Stattdessen wird gemessen, wie viele Arbeitsstunden heute für digitale Nebenarbeiten aufgewendet werden.

AufwandBeispielhafte MessungRechenweg
Doppelte DatenerfassungStunden pro WocheStunden × 52 × interner Kostensatz
Dokumente suchenStunden pro WocheStunden × 52 × interner Kostensatz
Belege und Spesen übertragenStunden pro MonatStunden × 12 × interner Kostensatz
Treuhand-Unterlagen aufbereitenStunden pro MonatStunden × 12 × interner Kostensatz
Daten aus System A nach B übertragenStunden pro MonatStunden × 12 × interner Kostensatz

Ein kleines Beispiel: Lieferscheine und Spesen

Ein Lieferschein kann heute als Papierbeleg eintreffen, per E-Mail kommen oder in einem Lieferantenportal liegen. Spesenbelege liegen möglicherweise in einer Anwendung, als PDF oder physisch vor.

Der Aufwand geht über das Lesen hinaus: Das Dokument muss gefunden, geprüft, zugeordnet, abgelegt und später für die Buchhaltung bereitgestellt werden.

Eine digitale Lösung kann diesen Ablauf auf einen gemeinsamen Datenbestand ausrichten. Dokumente können mit den relevanten Vorgängen verknüpft und strukturiert für weitere Prozesse bereitgestellt werden.

Ein Prozess für Texterkennung oder Spesen ist im aktuellen Yo Produktstand kein Standardmodul. Ein solcher Ablauf wäre als individuelle Lösung aus dem Partnerkreis zu kalkulieren.

Was der Treuhänder erhält

Der Unterschied liegt in der Struktur. Liegen Rechnungen, Belege, Kunden, Lieferanten und Projekte im selben Datenbestand, kann die Übergabe an externe Stellen auf dieser Struktur aufbauen.

Ziel ist, dass ein Dokument seinem Vorgang zugeordnet ist und die dazugehörigen Informationen beisammen liegen.

Drei Ebenen, getrennt betrachtet

Für eine belastbare Rechnung werden drei Ebenen getrennt betrachtet. Die drei Ebenen sind Anwendungen, Personalaufwand und externe Aufwände.

Erst die Summe dieser drei Ebenen wird mit den Kosten der neuen Struktur verglichen. So entsteht eine Betrachtung der Gesamtkosten. Der Lizenzpreis ist darin ein Posten unter mehreren.

Eine zusammenhängende Datenbasis

Wenn Kunden, Artikel, Bestellungen, Projekte, Zeiten und Dokumente nicht mehr isoliert betrachtet werden, können neue Prozesse auf vorhandenen Daten aufbauen.

Kunde, Artikel und Projekt liegen je einmal im Datenstamm, für alle Module.

Damit lässt sich die digitale Struktur mit dem Unternehmen weiterentwickeln.

Freie digitale Transformation statt fertiger Software

Genau hier liegt der Unterschied zu einer Plattform, die einen festen Ablauf vorgibt.

Bei Yo kann ein Unternehmen mit einem konkreten Prozess beginnen. Weitere Module können später dazukommen. Ein Partner kann einen eigenen Ablauf auf der Plattform entwickeln. Wenn daraus eine verallgemeinerbare Lösung entsteht, kann sie als Modul weiterentwickelt werden.

Die digitale Transformation muss damit nicht als ein einziges Grossprojekt gedacht werden. Sie kann dort beginnen, wo ein konkreter Prozess besteht, und sich anschliessend auf derselben Datenbasis weiterentwickeln.

Heute und mit einer zusammenhängenden Grundlage

Die langfristige Rechnung besteht deshalb aus mehr als Softwarekosten.

HeuteMit einer zusammenhängenden Grundlage
Neue Anforderung, neue AnwendungNeue Anforderung, vorhandene Struktur prüfen
Daten mehrfach pflegenDaten auf gemeinsamem Bestand weiterverwenden
Systeme über Schnittstellen verbindenProzesse auf gemeinsamer Datenbasis aufbauen
Informationen zusammensuchenInformationen innerhalb der bestehenden Struktur verknüpfen
Digitalisierung als EinzelprojektSchrittweise Weiterentwicklung

Das ist der schwerer messbare, aber strategisch relevante Teil der Rechnung. Manche spätere Entwicklung lässt sich heute noch nicht in Franken beziffern. Die Grundlage dafür wird jedoch bereits mit der Struktur geschaffen.

Woraus die Investition besteht

Die Kosten für Yo bestehen aus Plattform, Aufschaltung und bei Bedarf individueller Entwicklung. Die wirtschaftliche Betrachtung stellt ihnen eingesparte Softwarekosten, eingesparte Arbeitszeit und reduzierte externe Aufwände gegenüber.

Eine Anpassung aus dem Partnerkreis ist eine separate Investition in den konkreten Prozess des Unternehmens. Eine solche Entwicklung kann später als allgemeines Modul innerhalb der gemeinsamen Plattform weiterverwendet werden.

Fazit

Die Rechnung lautet: Was kostet uns heute die Kombination aus Software, manueller Arbeit, Doppelpflege und getrennten Daten?

Die Plattformkosten von Yo lassen sich konkret berechnen. Die Einsparung muss am Unternehmen gemessen werden. Der langfristige Wert geht über eingesparte Anwendungen hinaus.

Der eigentliche Unterschied ist die Möglichkeit, Prozesse frei weiterzuentwickeln und dabei auf einer zusammenhängenden Datenbasis aufzubauen.

Verwandte Module

  • yoBase Die zentrale Basis für Verwaltung, Projekte und weitere Yo Module.
  • yoPOS Verkaufen am Standort, an der Kasse, am Panel oder an der Selbstbedienungskasse.
  • yoGastro Bestellung per QR-Code am Tisch, Küche und Service in einem Ablauf.
  • yoShop Katalog, Warenkorb und Bestellungen im selben Datenstamm.
  • yoCRM Kontakte, Segmente und Verlauf an einem Ort.
  • yoSign Bildschirme im Raum zentral bespielen.
  • yoQR QR-Codes erzeugen und ihre Nutzung auswerten.
  • yoVoucher Gutscheine ausgeben und einlösen, über Betriebe hinweg.
  • yoMail Bestätigungen und Aussendungen aus demselben Stamm.
  • yoTicket Vorverkauf, Versand per Mail, Einlass und Auslastung je Anlass.
  • yoGuide Ein Gästeführer unter eigener Marke. Die Gestaltung entsteht je Betrieb, dein Partner rechnet sie ab.
  • yoTime Zeiten erfassen und auswerten, unabhängig von der Zahl der Personen.
  • yoDocs Inhalte erstellen, versionieren und als PDF oder DOCX ausgeben.
  • yoFeedback Bewertungen sammeln und auf der eigenen Seite zeigen.

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